Wählen Sie Ihre Alternative

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Laminat

Besonders in Wohn- und Schlafräumen sind Holzparkett und Holzdielen sehr beliebt. Der Werkstoff Holz verleiht Ihren Räumen urige Gemütlichkeit und sorgt für ein gesundes Raumklima. Bis zur Entwicklung des Laminats stand Massivholz im Vordergrund. Eine gesunde Alternative zu Holzdielen, Holzparkett und Laminat stellt Korkparkett dar.

Eigenschaften und Zusammensetzung von Laminat in Korkoptik

Bei Korklaminat besteht die Trägerschicht aus Holz. Darauf wird eine Schicht Fotopapier aufgebracht und anschließend versiegelt. Während echtes Parkett aus Holz bei Kratzern immer wieder nachgeschliffen werden kann, ist dies bei Laminat leider nicht der Fall. Deshalb muss beschädigtes Laminat ausgetauscht werden. Der Vorteil besteht darin, dass Korklaminat auch von begabten Heimwerkern verlegt werden kann. Der Boden muss aber vorher gut vorbereitet werden und eben sein. Außerdem muss eine Trittschalldämmung darunter verlegt werden. Bei Parkett sollten Sie lieber einen Fachbetrieb beauftragen. Korklaminat hat die positiven Eigenschaften von Holz, ist aber pflegeleichter. Sie sollten es aber nicht zu nass wischen und möglichst entsprechende Pflegeprodukte benutzen.

Die Vorteile von echten Korkplatten

Wenn Sie sich und Ihren Gelenken etwas Gutes tun möchten, bietet sich die Verlegung von echtem Korkparkett an. Darauf läuft es sich weicher, als auf anderen Böden und es fühlt sich auch wärmer an und es lädt nicht elektrisch auf. Korkparkett besteht aus der Rinde von Korkeichen, die vor allem in Portugal oder Asien wachsen. Es kann aber auch aus receycelten Weinkorken hergestellt werden. Diese werden zerkleinert und mit Klebstoff wieder zusammengepresst. Ähnlich wie bei den Holzfaserplatten. Diese Korkplatten gibt es in unterschiedlichen Stärken und Qualitäten, je nachdem ob sie gewerblich oder privat genutzt werden und wie stark die Beanspruchung des Bodens ist. Unter die Platten kommt eine spezielle Folie und darüber ein Korkanstrich.

Gelkamine – Gemütliches Wohnabiente ohne großen Aufwand

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Raumgestaltung

Wohlige Wärme und knisternde Flammen, dazu die Freunde oder die Familie, die sich gemütlich zueinander gesellen – Entspannung pur und das Loslassen vom Alltagsstress.
Mit den heutigen modernen Heizungsanlagen ist die Realisierung eines Kamins schwierig geworden. Holzkamine lassen sich kaum noch an vorhandene Schornsteine anschließen und einen eigenen Kamin in der Mietwohnung zu haben ist ein nahezu utopischer Wunsch geworden. Mit einem Gelkamin lässt sich der Traum vom eigenen Feuer dennoch erfüllen.

Arbeitsweise eines Gelkamins

Ein Gelkamin wird mit einer brennbaren Paste betrieben und ist bei Beachtung einiger Regeln unbedenklich in der kleinsten Wohnung einsetzbar. Voraussetzungen sind ein sicherer Standort, ausreichende Belüftung des Raumes und ein kontrollierter Umgang während der Brenndauer. Die Paste wird entzündet und das gemütliche Feuer brennt.

Vorteile eines Gelkamins

Das Betreiben von einem Gelkamin erfordert keinen Anschluss an einen Schornstein. Der Schornsteinfeger muss diesen Kamin nicht abnehmen und kontrollieren.
Bei der Verbrennung der Brennpaste entsteht kein Ruß , keine Asche und der Ausstoß an CO2 ist gering. Obwohl die Kamine eine Leistung von bis zu 6 KW haben können, sind sie nicht als alleinige Heizungsquelle geeignet.
Die Montagearbeiten halten sich in Grenzen. Es gibt Gelkamine, die an der Wand montiert werden können und andere Modelle, die freistehend aufgestellt werden können.
Die große Auswahl an unterschiedlichen Modellen bietet eine hohe Flexibilität, was die Dekorationsmöglichkeiten und eigenen Wünsche angeht. Ein Gelkamin kann von einer Wohnung in die nächste mitgenommen werden.

Zubehör

Um den optischen Effekt von echtem Holz zu erzielen kann man auf Keramikholzscheite zurückgreifen. Bioethanol verbrennt mit gleichmäßiger Flamme. Fügt man der Paste Zusatzstoffe hinzu, kann man Einfluss auf die Farbe der Flamme nehmen oder das Knistern von echten Holzscheiten nachahmen.

Haustüren – mehr als nur Visitenkarten des Zuhauses

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Kunststofftüren

Zweifelsohne prägt die Haustüre auf besondere Art und Weise das Erscheinungsbild eines Zuhauses. Als Bauherr sollten Sie bei der Wahl des Türmaterials neben der Optik aber ebenso auf einen ausreichenden Einbruchschutz, gute Wärmedämmung und letztlich auf das Preis-Leistungsverhältnis achten. Mit einer qualitativ hochwertigen Haustür aus Kunststoff sind Sie jedenfalls gut beraten.

Maximale Gestaltungsvielfalt beim Design

Nicht umsonst liegen Kunststofftüren in der Beliebtheit weit vorne, bietet dieses Material doch eine große farbliche Bandbreite von klassischem Weiß über trendiges Grau bis hin zu realistisch nachgebildeten Dekoren der gängigen Holzarten. Wenngleich nicht identisch mit dem Naturprodukt Holz, lassen Sie die geprägten Oberflächen den Unterschied kaum wahrnehmen. Metallicfarbene gebürstete oder glatte Oberflächen sind Aluminium oder Stahl zum Verwechseln ähnlich. Dabei sind Kunststofftüren deutlich günstiger zu haben als Holz oder Alu. Tendieren Sie in Richtung  Farbe, ist Kunststoff ohnehin das richtige Material. Es ist lichtbeständig, trotzt Wind und Wetter, ist daher sehr langlebig und zudem pflegeleicht.

Zuverlässiger Einbruchschutz

Ein guter Einbruchschutz beginnt bei erstklassigen Beschlägen. Gute Kunststofftüren sind mit der üblichen einbruchhhemmenden 3-fach-Verriegelung ebenso kompatibel wie mit Automatikschlössern. Qualitativ hochwertige Türen werden mit einem umlaufenden Stahlkern versehen. Er verhindert nicht nur das Verziehen des Materials durch Witterungseinflüsse, sondern gewährleistet einen guten Schutz vor ungebetenen Gästen. So können Sie sich und Ihr Haus verlässlich geschützt wissen.

Erfreuliche Wärmedämmung

In puncto Isolierung überzeugen qualitativ hochwertige Kunststofftüren durch ihre Mehrkammerprofile ebenfalls. Die Wärmeenergie bleibt im Haus und geht nicht durch die Haustüre verloren. Das schont Ihren Geldbeutel. Ist auch der Türrahmen entsprechend wärmegedämmt, werden sogar die für Passivhäuser geltenden strengeren gesetzlichen Vorgaben erfüllt, sodass Kunststofftüren auch hier eine gute Option sind.

Mit Rigipsplatte zu einer einzigartigen Wohnraumgestaltung

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Platten

Rigipsplatten sind nichts anderes als Platten, die aus Gips und Karton hergestellt werden. Sie lassen sich mit wenig Werkzeug und einfachsten Mitteln anbringen und erzielen unterschiedliche Wirkungen. Ob ein Raum geteilt werden soll, die Decke abgehangen werden soll oder eine nachträgliche Dämmung der Außenwände das Ziel ist, Rigipsplatten sind vielseitig einsetzbar um Bauvorhaben umzusetzen.

Welche Arten von Gipskartonplatten gibt es?

Rigipsplatten sind in unterschiedlichen Größen und Stärken erhältlich. Die große Platte hat meist ein Maß von 200 cm x 125 cm. Das Standardmaß liegt bei 100 cm x 150 cm. Kleinere Maße von 90 cm x 125 cm können eingesetzt werden. Die Stärken der Platten liegen zwischen 9,5 mm und 18 mm. Die gängige Stärke beträgt 12, 5 mm.

Vorteile von Gipskartonplatten

Die Platten lassen sich durch ihr geringes Gewicht schnell verarbeiten. Rigipsplatten lassen sich mit einem scharfen Cuttermesser auf das gewünscht Maß schneiden. Sind Öffnungen für Leitungen erforderlich, können diese mithilfe einer Bohrmaschine angelegt werden. Sie können individuell gestrichen oder tapeziert werden. Das Legen von Fliesen auf der Platte ist nach einer entsprechenden Grundierung machbar. Das Anbringen der Rigipsplatten ohne Ständerwerk ist durch ein spezielles Klebeverfahren direkt auf dem Mauerwerk realisierbar. Um die Platten auf einem Ständerwerk anzubringen, lassen sie sich anschrauben oder annageln.

Nachteile der Gipskartonplatten

Gips ist weich und spröde. Er würde ohne den Verbund, der durch die Kartonagen entsteht nicht als Baustoff geeignet sein. Durch ihre einzigartige Beschaffenheit ist die Rigipsplatte nur eingeschränkt belastbar. Zum Anbringen schwerer Schränke oder als tragende Wand ist die Rigipsplatte nicht geeignet. Sollen an der Platte leichtere Regale angebracht werden, muss auf spezielle Dübel zurückgegriffen werden. Ohne diese Dübel könnten die Befestigungspunkte ausreißen.

Was ist die Aufbauhöhe eines Bodenbelags?

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Sie sind auf der Suche nach einem neuen Bodenbelag? Dann lassen Sie nicht nur Design und Qualität entscheiden, sondern achten Sie auch auf die Aufbauhöhe Ihres gewünschten Bodenbelags! Denn schenken Sie dieser vor dem Verlegen nicht genug Beachtung, können Sie böse Überraschungen erleben!

 

Was ist die Aufbauhöhe?

Mit der Aufbauhöhe wird die Gesamthöhe eines Bodenbelags bezeichnet. Relevant wird diese bei modernen Bodenbelägen mit Klick-Verbindung, die schwimmend verlegt und nicht verklebt werden. So erhalten Sie inzwischen Parkett-, Laminat-, Kork-, Vinyl- und Linoleumböden mit dem praktischen Klick-System. Wird der Bodenbelag nicht mit dem Untergrund verklebt, entsteht zwischen beiden ein Hohlraum, der wenn er nicht gedämmt wird unangenehmen Trittschall verursachen kann. Trittschalldämmungen sind aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Qualitäten erhältlich. In der Regel bestehen sie aus PE-Folie, doch auch Presskork eignet sich wunderbar als Dämmmaterial. Die Aufbauhöhe eines Bodens ergibt sich aus der Stärke des Bodenbelags, der Trittschalldämmung und der Dampfsperre, die eingezogen wird, um den Boden vor eindringender Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk zu schützen.

Um die Aufbauhöhe des Bodens zu ermitteln addieren Sie die Stärke der Dampfsperre, der Trittschalldämmung und des eigentlichen Bodenbelags zusammen und vergleichen dieses vor dem Verlegen mit dem zu Verfügung stehenden Platz.

 

Kann man Höhenunterschiede nachträglich ausgleichen?

Übersteigt der Wert Ihres gewünschten Bodenbelags den Wert der zur Verfügung stehenden Höhe, kann es sein, dass Sie gegebenenfalls Türen kürzen müssen oder sich gefährliche Stolperfallen an den Türschwellen zu den angrenzenden Räumen ergeben. Haben Sie den Boden bereits verlegt und erst hinterher festgestellt, dass derartige Probleme auftreten, dann können Sie zwei unterschiedlich hohe Böden mit einer Übergangsschiene ausgleichen. Sie besteht aus zwei Elementen. Während die Führungsschiene zwischen den beiden unterschiedlich hohen Bodenbelägen fest mit dem Untergrund verschraubt wird, lässt sich das Dekorelement ganz einfach aufstecken. Es bleibt in sich beweglich und gleicht so spielend den Höhenunterschied aus.Optisch ist er nur noch minimal sichtbar und über ihn hinweg stolpern müssen Sie in jedem Fall nicht mehr!

 

Alte Böden verkleiden

Wollen Sie einen alten Bodenbelag mit einem Neuen verkleiden, so spielt die Aufbauhöhe ebenfalls eine wichtige Rolle! Wird der alte Bodenbelag nicht entfernt, steht Ihnen für den neuen Belag nur sehr wenig Platz zur Verfügung. Wählen Sie deshalb einen Bodenbelag mit besonders geringer Aufbauhöhe. Geeignet sind beispielsweise Vinyl- oder Linoleumböden. Einige Hersteller bieten inzwischen auch Laminat mit einer besonders geringen Aufbauhöhe an. Liebäugeln Sie stattdessen mit einem natürlichen Bodenbelag, wie Parkett, Kork oder Massivholdielen? Dann greifen sie zu Furnierparkett. Die Nutzschicht von Furnierparkett ist nur wenige Millimeter dick und punktet dadurch mit einer vergleichsweise geringen Aufbauhöhe, steht aber in seinen Eigenschaften den anderen natürlichen Bodenbelägen in nichts nach.

Holzhärte nach Brinell – Wohl dem, der weiß, wie weich sein Holz ist!

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Wer mit Holz arbeitet, muss dessen Eigenschaften können, wenn das anstehende Projekt von Erfolg gekrönt sein soll. Unsere heimische Eiche ist beispielsweise ein besonders hartes Holz, dass auch gern beim Bau von Fachwerkhäusern zum Einsatz kam und kommt. Allerdings wird diese Härte von tropischen Holzarten noch um ein Vielfaches übertroffen, was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass härter auch besser bedeutet. Doch woran erkennen Sie die Unterschiede zwischen harten und weicheren Holzsorten und was bedeuten diese Unterschiede für Sie konkret?

 

Hartholz nicht gleich hartes Holz

Wenn Sie beispielsweise auf der Suche nach Parkett für Ihr Wohnzimmer sind, wird Ihnen der Holzfachhandel bevorzugt Hartholz anbieten. Allerdings bedeutet Hartholz eben nicht, dass dieses Holz von jeder Schandtat unbeeindruckt bliebe. Im Bereich der Bodenbeläge für die Innenausstattung ist in erster Linie nicht die Härte der jeweiligen Holzsorte entscheidend, sondern wie Ihr Parkett anschließend versiegelt und regelmäßig nachgepflegt wird. Im Außenbereich gelten wiederum andere Anforderungen an Terrassendielen. Besonders harte Hölzer mit einer hohen Dichte sind aufgrund dessen deutlich besser vor Schädlingsbefall geschützt, weshalb möglichst harte Terrassendielen das Objekt der Begierde vieler Terrassenfans sind.

 

Brinell-Test

Die Rohdichte und die Härte des Holzes bestimmen sich maßgeblich nach dem konkreten Zellaufbau und dem im Holz vorhandenen Wassergehalt. Bei zunehmender Rohdichte steigt auch der Härtegrad des Holzes. Bei zunehmender Holzfeuchte fällt diese wiederum ab. Allerdings muss man kein passionierter Holzprofi sein, um die ersten Anhaltspunkte für ein weiches Holz eigenständig feststellen zu können. Ein altbewährter Trick ist die Ritzspur. Hinterlässt Ihr Fingernagel auf dem Holz spuren, ist das Holz nachweislich weich. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Test, der abhängig von Ihren Fingernägeln und dem Kraftaufwand unterschiedliche Ergebnisse zu Tage fördert, dementsprechend verlässlich ist er auch. Dies wusste auch J.A. Brinell, der cirka 1901 ein Prüfverfahren entwickelte, dass heutzutage guten Gewissens als Standard bezeichnet werden darf – Das sogenannte Brinell-Verfahren. Bei dieser Art der Überprüfung der jeweiligen Härte wird eine Stahlkugel mit einen bestimmten Durchmesser mit langsam ansteigender Belastung in das Holz gedrückt. Die so entstandene Eindrucksfläche wurde anschließend mit einem Fadenzähler untersucht und nach einer festgelegten Formel berechnet. Im Laufe der Zeit hat sich dieses Verfahren den technischen Möglichkeiten angepasst, wobei auf die Verwendung des ehrwürdigen Fadenzählers verzichtet wird und die Abmessung digital erfolgt, um ein noch exakteres Ergebnis zu liefern.

 

 

Schimmel im Bad – Initiieren Sie die Selbstzerstörung, es hat die Silikonfuge erreicht

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Das Badezimmer ist ein Ort der Begegnungen. Feuchtigkeit trifft Haut, Ziel findet Klo, Wärme trifft auf Kälte. Von den Horrorgeschichten rund um all die herumgeisternden Bakterien an der Kloschüssel, über den Zahlputzbecher bis hin zum Türgriff verschone ich Sie an dieser Stelle, um Ihnen eines der am hitzigsten debattierten Themen in Sanitärbereich schlechthin vor den Latz zu knallen: Schimmel im Bad.

 

Auf der Fuge, an der Fuge, hinter der…

Ein wunderbar vielschichtiges Thema, dass in der Rangliste irgendwo zwischen Panikattacke und ignoranter Nichtbeachtung rangiert. Schimmel ist insofern wie Rassismus – Keiner mag Ihn, keiner will ihn und er taucht immer dort auf, wo Ihn keiner braucht. Gerade um eine dieser unbeachteten Stellen geht es im Bad – Die Fugen.

 

Glauben Sie nicht alles

Tipps zur effektiven Schimmelverhinderung gibt es wie Sand am Meer, wobei hier die Bandbreite von sich lohnenden Geheimtipps bis zur sagenumwobenen Fehlratschlägen alles im Petto hat, was Sie sich auch nur im Entferntesten vorstellen können. Ob Essigsäure, Glasreiniger oder Natron – auf die Fuge scheint schmierbar zu sein, was gefällt und der Schimmel scheint wieder erwarten mehr der Einzelgänger zu sein. Bei Gesellschaft sucht er das Weite, daher lässt sich alles auftragen. So gut, so blödsinnig, was auch relativ schnell deutlich wird, wenn Schimmel sich auf der logischen Weiterentwicklung von Fugenmasse breit macht: Silikonfugen.

 

Ein Fall für den Experten

Zwischen exotischen Rettungstipps liest man einen Tipp immer wieder: Bei Schimmelbefall

hat die Silikonfuge ausgedient. Aus und vorbei. Kein Chlor vermag es zu retten, kein Klarspüler verschafft Erleichterung. Nein, die einzige Option die verbleibt ist der Griff zu Teppichmesser, einmal in die Hände gespuckt und losgelegt. Wer sich darauf alsbald in den Daumen schneidet, ruft schnellst möglichst den Profi und schaut von dort an zu. Bevor ich Sie an dieser Stelle allerdings mit einer trockenen Anleitung im Stille eines „Nun tu dies und dann tu das… „ malträtiere, verweise ich auf wunderschöne Videos und brauchbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Netz, oder auf den Profi. Warum ich so hartnäckig auf diese Zunft verweise? Zum einen weil Sie einfach Erfahrung hat, die uns als Laie in manchen Fällen dienlich wäre und zum anderen, weil Schimmel im Bad nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte und vier Augen im Zweifelsfall immer mehr sehen als zwei.

Nachdämmen – Wie Sie im Altbau Raumschall reduzieren

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Gerade in alten Häusern trifft man oftmals auf das Problem, dass keine ausreichende Schalldämmung vorhanden ist. Jedoch müssen Sie den Lärm nicht einfach hinnehmen! Lässt sich doch in den meisten Fällen problemlos nachdämmen!

 

Von oben oder von unten nachdämmen?

Akustisch nachdämmen lassen sich Räume sowohl von oben als auch von unten. Von oben – das heißt, die Dämmung wird direkt unter den Bodenbelag eingezogen. Von unten bedeutet, dass Sie die Decke im Raum unterhalb „abhängen“ – sprich eine Dämmung einziehen, die Sie von unten verkleiden.

Von oben nachzudämmen, das bedeutet meist viel Arbeit, Lärm und Staub. Wollen Sie beispielsweise einen vorhandenen Dielenboden nachdämmen, müssen Sie die alten Dielen zunächst demontieren, um anschließend die Hohlräumen zwischen den Unterkonstruktionsbalken mit Dämmmaterial aufzufüllen. Am Besten eignen sich hierfür Schüttdämmungen, da diese nicht nur leicht zu verarbeiten sind, sondern auch die besten Ergebnisse in Puncto Lärmschutz erzielt.

Handelt es sich um einen mit dem Untergrund fest verklebten Parkettboden, lässt sich der Raum nicht direkt von oben dämmen, ohne den alten Bodenbelag dabei zu zerstören. Alternativ kann der Raum aber von unten gedämmt werden. Besonders gut geeignet ist diese Methode für Altbauwohnung mit einer Zimmerhöhe über drei Metern. So reduzieren Sie nicht nur den Raumschall von oben, sondern senken automatisch auch Ihre Heizkosten, verkleinern Sie doch so das zu beheizende Raumvolumen.

 

Wie hänge ich eine Decke ab?

Um die Decke abzuhängen, montieren Sie zunächst eine Trägerkonstruktion aus Holzlatten, die Sie in einem Abstand von 50 Zentimetern fest mit der Decke verschrauben. An diesen Balken montieren Sie mit Hilfe von Federbügeln – die mitschwingen und so den Schallwellen von oben weniger Angriffsfläche bieten – eine Unterkonstruktion, die ebenfalls aus Holzbalken besteht. Achten Sie darauf einen Mindestabstand von 40 Millimetern zur Decke einzuhalten, damit genug Platz für das Dämmmaterial bleibt. Zum Dämmen bieten sich leichte Faserdämmstoffe an, die sich einfach zuschneiden lassen und unkompliziert bei der Montage sind. Geeignet ist zum Beispiel Mineral- und Schafwolle. Gehen Sie etappenweise vor! Zunächst schrauben Sie an die Unterkonstruktion eine Reihe Gipskartonplatten, um anschließend den Hohlraum mit Dämmmaterial aufzufüllen. Die letzte Reihe erfordert ein wenig Geschick: Klemmen Sie zunächst die Dämmwolle zwischen die Balkenkonstruktion und bringen Sie erst dann die Verkleidung an. Zu zweit geht es mit Sicherheit leichter von der Hand! Die fertige Verkleidung. lässt sich problemlos übertapezieren, um sie optisch an den Rest des Raumes anzugleichen.

 

Gestaltet sich Ihr Problem ein wenig komplizierter? Dann wenden Sie sich über die Kommentarfunktion oder per E-Mail mit Ihren Fragen an uns!

 

Das Schaukelpferd: Ein Kindertraum aus Holz

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Schaukelpferd

Das Räderpferdchen als antikes Vorbild

Der historische Vorläufer des Schaukelpferds war das antike Räderpferd – eine detailgetreue Nachbildung eines Pferdes auf Rädern. So entdeckte man bei archäologischen Ausgrabungen, sowohl bei den Römern als auch den Griechen, kleine Modelle, die Kinder hinter sich her ziehen konnten, aber auch größere Varianten, die zum Aufsitzen geeignet waren. Im 18. Jahrhundert entdeckte das Bürgertum das antike Räderpferdchen wieder und ersetzte die Räder mit Kufen. Das Schaukelpferd war damit erfunden. Doch unterschied es sich in seiner Erscheinung deutlich von den heute weit verbreiteten Holz-Schaukelpferden. So bestand es in der Regel aus einem Drahtgeflecht, das mit Pappmache überzogen wurde. Mit Knopfaugen und echtem Fell versehen, ließen sich die kleinen Miniaturpferde kaum vom Original unterscheiden und waren bei Jungen wie Mädchen gleichermaßen beliebt.

 

Das Schaukelpferd als Weihnachtssymbol

Doch da sich nur das wohlhabende Bürgertum die teuren Pferdchen leisten konnten, wurde das Schaukelpferd im Laufe des 19. Jahrhunderts zum Sinnbild unerfüllter Kinderträume. Besonders an Weihnachten stand das schaukelnde Pferdchen bei vielen Kindern ganz oben auf dem Wunschzettel. Doch erst nachdem man dazu übergegangen war, das Schaukelpferd aus Holz zu fertigen, konnten sich auch die ärmeren Schichten der Bevölkerung das begehrte Kinderspielzeug leisten. In Deutschland wurden Schaukelpferde hauptsächlich in waldreichen Gebieten wie dem Harz und im Erzgebirge hergestellt, wo sich zahlreiche Tischlereien und Schreinereien auf die Produktion von hölzernem Kinderspielzeug spezialisierten. Auch diese schlichteren Ausführungen – ohne Echthaarschweif und aufwändigen Verzierungen – brachten Kinderaugen zum Leuchten. Seither zählt das Schaukelpferd genauso wie der Nussknacker, Lebkuchen und Christbaum zu den beliebtesten Weihnachtsmotiven. So wird es in vielen Weihnachtsliedern besungen und hängt als Schmuck an so manchem Weihnachtsbaum.

 

Das moderne Schaukelpferd im minimalistischen Design

Ging man in den 1960er Jahren vor allem in der DDR dazu über, immer mehr Spielzeug aus Kunststoff herzustellen – ermöglichte dieses neuartige Material doch bis dahin unbekannte gestalterische Möglichkeiten in Form- und Farbgebung –, zeichnet sich heute ein gegenläufiger Trend ab und so erlebt das hölzerne Schaukelpferd seine persönliche Renaissance. Dabei erfreuen sich funktionale Modelle im schlichten skandinavischen Design besonders großer Beliebtheit. So gilt das Schaukelpferd von Pinolino aus naturbelassenem Buchenholz, das von Öko Test mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet wurde, inzwischen als wahrer Kassenschlager.

 

Wollen Sie Ihrem Kind zu Weihnachten eine besondere Freude machen, dann greifen Sie doch einfach zu dem Spielzeugklassiker Schaukelpferd und wer weiß, vielleicht geht ja damit für Sie auch ein eigener Kindheitstraum in Erfüllung?!

 

 

Atmosphärisches Parkett zum niedrigen Preis

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Buchenparkett

Die Buche ist ein Baum, der hauptsächlich in gemäßigten Zonen auftritt, weshalb Buchenholz zu den am weitesten verbreiteten Nutzhölzern in Deutschland gehört. Zu den zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten der Rotbuche zählt nicht nur die Verarbeitung in Möbelstücke und Buchenparkett. Buchenholz ist auch ein beliebter Brennstoff und Grundlage für Paletten, Kisten, Fässer und zahlreiche Alltagsgegenstände wie Messer- und Werkzeuggriffe, Tabletts, Schüsseln und dergleichen.

Buchenparkett ist ein helles, leicht rötliches Parkett mit einer feinen Maserung und besteht zumeist aus vergleichsweise langen Dielen, die den Raum öffnen und ihn größer erscheinen lassen. Die helle, freundliche Farbe von Buchenholz erlaubt eine große Vielfalt an Kombinationen mit verschiedenen Möbelstücken. Je nach Vorliebe harmonisiert Buchenparkett sowohl mit hellen als auch dunklen Einrichtungen und verleiht den Räumlichkeiten stets ein modernes Ambiente.

Buchenholz lässt sich aufgrund seiner homogenen Struktur leicht weiterverarbeiten, ist aber gleichzeitig ein hartes Holz mit hoher Festigkeit. Buchenholz wird darüber hinaus häufig gedämpft, was nicht nur zu einer dunkleren, rotbraunen Färbung führt, sondern dem Holz auch mehr Elastizität verleiht, wodurch es noch besser bearbeitet werden kann. Buchenholzdielen lassen sich zudem problemlos abschleifen, was die Lebensdauer des Parketts deutlich erhöht.

Die Nachteile von Buchenholz sind neben einem erhöhten Risiko für Pilz- und Insektenbefall seine starke Schwindung. Dies bedeutet, dass das Holz besonders anfällig gegenüber Austrocknung und Kälte ist. Bedingt durch die Witterung bilden sich schnell Risse im Holz, weshalb Buchenholz erst nach entsprechender Behandlung in Außenbereichen genutzt werden sollte.

Die positiven Eigenschaften von Buchenholz bezüglich der Bearbeitung und atmosphärischen Raumwirkung in Verbindung mit dem in der Regel günstigen Preis machen Buchenparkett zu einer soliden Alternative für Ihren Fußboden. Bei der Nutzung von Buchenholz in Außenbereichen sollte jedoch unbedingt auf ausreichende Imprägnierung geachtet werden.